Sicher & gesund in Keune

Sicher und gesund in Keune Unfallkasse Rheinland-Pfalz


Vorbildliches Konzept der Keune-Grundschule überzeugte
Andernach/Trier. Vier Kitas und drei Grundschulen aus Rheinland-Pfalz dürfen sich über eine attraktive Prämie freuen. Sie wurden nun bei der Unfallkasse in Andernach feierlich ausgezeichnet. Mit dabei auch die Keune-Grundschule aus Trier. Die Einrichtungen überzeugten beim Wettbewerb „Sicher und gesund“ der Unfallkasse mit ihren eingereichten Präventionskonzepten.

„Heute sind nicht nur Erwachsene aus den Kitas und Schulen zur Preisvergabe gekommen, sondern ich darf auch eine große Kinderschar willkommen heißen“, richtete sich Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, an die Gäste. „Die prämierten Sicherheits- und Gesundheitskonzepte beziehen Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein. Das ist uns als Unfallkasse wichtig, denn wir wollen bereits die Jüngsten für die Präventionsthemen sensibilisieren und sie ins Geschehen einbinden“, hob Manfred Breitbach in der Festveranstaltung hervor. Das Rahmenprogramm gestalteten Schulkinder aus den ausgezeichneten Einrichtungen sowie Schülerinnen und Schüler der Musikschule Montabaur.
 


Der Prämienwettbewerb
Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz richtete sich mit dem aktuellen Prämienwettbewerb „Sicher und gesund“ an Kitas und Schulen. Mit der Prämierung honoriert sie besonderes Engagement zum Erhalt und zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit der Kinder und Beschäftigten. Die Prämien sollen die ausgezeichneten Einrichtungen spürbar in ihrer Präventionsarbeit unterstützen und sie motivieren, die eingeschlagenen Wege konsequent fortzuführen. Gleichzeitig sollen sie andere Einrichtungen dazu bewegen, ihrerseits den Sicherheits- und Gesundheitsschutz weiterzuentwickeln und nicht nur als rechtliche Pflichtaufgabe wahrzunehmen. Bewertet wurden nur Konzepte, die bereits umgesetzt sind. Wichtig für die Unfallkasse ist, dass die initiierten Maßnahmen nachhaltig in den Alltag der Kitas und Schulen integriert sind.

Die ausgezeichneten Kitas und Schulen auf einen Blick:
Platz 1: Prot. Kita in Offenbach/Queich

Platz 1: Kita Max und Moritz in Sinzig 

Platz 2: Kath. Kindergarten St. Ludwig in Bad Dürkheim

Platz 2: Kita Alsenborn in Enkenbach-Alsenborn


Schulbereich
 Platz 1: Keune-Grundschule in Trier

Platz 2: Martinschule – Grundschule – in Andernach

Platz 2: Grundschule in Atzelgift
 




Die Prämie für den ersten Platz beträgt 3.000 Euro und für den zweiten Platz 1.500 Euro.



Foto: G. Weidner-Theisen (UK RLP)
Geschäftsführer Manfred Breitbach (links) überreicht zusammen mit Stefan Kölsch von der ADD Koblenz symbolisch einen Scheck an Schulleiterin Isabelle Rotsch von der Keune-Grundschule Trier.

[Presse-Mitteilung der Unfallkasse RLP]

Unser Konzept

Gerne können Sie unser Konzept hier nachlesen...


Sicher und gesund in der Keune- Grundschule

Die Keune-Grundschule ist mit rund 240 Schülerinnen und Schülern eine der größten Grundschulen in Trier und seit den 80er Jahren Vorreiter im gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen. Wir verstehen uns als „eine Schule für alle Kinder“ (unser Schulmotto). An der Keune Grundschule lernen Kinder mit sehr unterschiedlichen Begabungen - hochbegabte Kinder ebenso wie Kinder mit Beeinträchtigung. Unserem Schülerinnern und Schüler haben zudem unterschiedliche Nationalitäten und einige einen direkten Migrationshintergrund. Wir nehmen alle Kinder in ihrer Individualität mit ihren eigenen Geschichten und Hintergründen und ihren persönlichen Schwächen und Stärken wahr. Es ist eines unserer wichtigen Anliegen, unseren Schülern einen sicheren Schulalltag zu gewähren und sie in ihrem Körper- und Gesundheitsbewusstsein zu unterstützen. Außerdem ist uns die Förderung und Stärkung unserer Schulgemeinschaft sehr wichtig.

Im Folgenden gehen wir darauf ein, wie wir dies umsetzen. Dazu unterteilen wir zwischen Förderung und Stärkung der Gemeinschaft, Förderung und Stärkung von Bewegung, Förderung des Gesundheitsbewusstseins und Sicherheit im Schulalltag. Natürlich stehen die Aktivitäten in engem Zusammenhang. So fördert das Essen von gemeinsam zubereiteten Speisen genauso wie der gemeinsame Sport eben auch das Gemeinschaftsgefühl.

1. Förderung und Stärkung unserer Gemeinschaft
Die Förderung und Stärkung der Schulgemeinschaft ist uns ein großes Anliegen. Wir leben unsere Gemeinschaft, indem wir uns täglich neu begegnen und zusammenarbeiten.

In unserem Kollegium ist Teamarbeit großgeschrieben: Neben Klassen-, Stufen-, Fachgruppen- und unserem Schulleitungsteam arbeitet ein Team an der Weiterentwicklung unserer Ganztagsschule und eines im Bereich BNE (Bildung Nachhaltige Entwicklung).

Wir führen das Gewalt-Präventionsprogramm „Ich und Du und Wir“ seit 2009 durch, dessen inhaltlichen Schwerpunkte sich „an den Lebenskompetenzen („life skills“) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur psychosozialen Gesundheitsförderung“ (vgl. gewaltpraevention.bildung-rp.de/gewaltpraevention/ich-und-du-und-wir.html) orientieren.

Zudem tagt in fast allen Klassen wöchentlich der Klassenrat, in dem unsere Schülerinnen und Schüler über Anliegen der Klassengemeinschaft sprechen und gemeinsam Entscheidungen treffen. Gerne möchten wir ein regelmäßig tagendes Schulparlament etablieren. Bisher wurde dieses nur zu konkreten Fragestellungen (z.B. neue Regeln für die Spielgeräte auf dem Schulhof) einberufen.

Wir planen im nächsten Schuljahr ein Streitschlichterprogramm einzuführen und in unserem Schulalltag zu etablieren. Hierfür soll ein Streitschlichterraum eingerichtet werden. Die Gelder hierfür wurden bereits über das Projekt „Demokratie leben“ genehmigt, konnten aufgrund einer Elternzeitvertretung jedoch leider nicht abgerufen werden.

Neben dem Unterricht in unserer Schule nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten von außerschulischen Lernorten (Museen, Universität, Bauwerke, andere Bildungseinrichtungen, Polizei, Feuerwehr, Imker....). Dabei wird nicht nur zusätzliches Wissen vermittelt, sondern auch das soziale Miteinander gestärkt. Außerdem lernen die Kinder, wie man sich als Gruppe im Straßenverkehr verhält oder richtig Bus fährt. Alle vierten Klassen fahren auf eine dreitägige Klassenfahrt, die das Klassengemeinschaftsgefühl verstärkt.

Projekte sorgen dafür, dass die Kinder auch klassenübergreifend an einem Thema arbeiten. Als Beispiele aus den letzten Schuljahren lassen sich ein Projekt zur Elefanten- Parade nennen, bei dem unter anderem jede Klasse einen Elefanten für den Schulhof gestaltete und die Erstellung eines Schul-Musik-Videos zum „Happy“ Song, während dessen Herstellung die gesamte Schule zu tanzen schien. Zudem findet alle vier Jahre eine Zirkus-Projektwoche statt, bei der alle Kinder innerhalb einer Schulwoche das Programm einer Zirkusaufführung einstudieren und dies anschließend allen Eltern, Freunden und Bekannten in mehreren Vorstellungen im Zirkuszelt vorführen.

Das Elterncafé wurde 2015 von unserer Schulsozialarbeiterin initiiert. Es bietet den Eltern unserer Schülerinnen und Schülern und den Lehrern einen ungezwungenen Rahmen um zusammen und ins Gespräch zu kommen.

Wir leben unsere Gemeinschaft, indem wir zusammen spielen und feiern. Bereits zum zweiten Mal wurden wir im Schuljahr 2015/2016 vom Wettbewerb „Spielen macht Schule“ (vgl. http://www.spielen-macht-schule.de/) ausgezeichnet. Mit unserem Konzept machen wir deutlich, wie wir das soziale Miteinander in unserer Schule durch gemeines Spielen im Schulalltag unterstützen.


Gemeinsam mit der Weinbaudomäne Trier findet alle zwei Jahre ein Adventsbasar im Aveler Tal statt, bei dem die Kinder Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes für einen guten Zweck verkaufen, aber auch einstudierte Theaterstücke vorführen können.  Auch das gemeinsame Sommerfest mit dem benachbarten Bewohnerzentrum „treffpunkt am weidengraben e.V.“ und der KiTa St. Augustinus sorgt dafür, dass Eltern und Kinder sich treffen und die Schulgemeinschaft weiter gestärkt wird.


2. Förderung und Stärkung von Bewegung
Gemeinsamer Sport und Bewegung sind fester Bestandteil unseres Schulalltags in Keune.
 Dies spiegelt sich auch in der Gestaltung unseres Schulhofs wider: Ein Abschnitt mit Büschen, Sträuchern und Bäumen bietet Platz zum Stromern, Entdecken und Verstecken. Auf der geteerten Fläche kann in zwei Feldern Völkerball, Fußball oder Basketball gespielt werden. Zwei Tischtennisplatten laden neben einem Klettergerüst, einer Turnstange, einem Drehkreisel, einer Nestschaukel und einer Rutschbahn zum gemeinsamen Spielen und Bewegen ein.

Neben dem regulären Sport- und Sportförderunterricht finden im Vormittagsbereich für die Klassenstufen 3 und 4 verschiedene sportliche AGs statt, bei denen auch mit lokalen Sportvereinen (z.B. Gladiators Trier) kooperiert wird. Die Kinder können so verschiedene Sportarten kennenlernen und ausprobieren, sowie ihr Talent in verschiedenen regionalen (z.B. Stadtmeisterschaften), aber auch überregionalen (z.B. im Rahmen der internationalen Schulsportbegegnung) unter Beweis stellen. Dabei lernen sie nicht nur, dass Bewegung guttut, sondern auch Fairplay und das gemeinsame Sporttreiben im Team.

Für unsere Ganztagsschüler besteht nach dem Mittagessen ein Bewegungsangebot, bevor es in die Lernzeit geht. Seit dem Schuljahr 2014/2015 schließt sich in der Stufe 1/2 eine Spo(rt)-Spie(le)-Zeit an, bei der die Kinder täglich selbst entscheiden dürfen, ob sie das Bewegungsangebot in der Turnhalle, das Spielangebot (Lego, Playmobil, Kaufladen, Gesellschaftsspiele...) im Wa(s)-Wi(r)-Wo(llen)-Raum oder die Ruhe in der Bücherei nutzen möchten.

Im nachfolgenden AG-Angebot (für alle Klassenstufen) finden sich meist mindestens zwei Sport-AGs, häufig jedoch mehr. So können die Kinder über den FSV-Tarforst verschiedene Sportarten ausprobieren und kennenlernen, beim Sportlichen Radfahren das eigene Können unter Beweis stellen, beim Tanzen die Musik mit dem Körper ausdrücken und beim Schwimmen zu sicheren Wasserratten ausgebildet werden.

Wir feiern die Bewegung! Jedes Jahr finden im Wechsel klassische und alternative Bundesjugendspiele statt, bei denen die Kinder einmal jeder für sich kämpft, im nächsten Jahr dann mit der ganzen Klasse Punkte sammelt.

In diesem Jahr ist im Februar ein erstes Turn- und Tanzfest in Kooperation mit verschiedenen Sportvereinen (FSV Tarforst, Gladiators Trier, SSV Trier, RSC Velopoint Trier) geplant, bei dem alle Klassen und AGs den Eltern ihre Leistungen im ersten Halbjahr bei toller Musik vortragen können. Auch die Teilnahme am Laufabzeichen- Wettbewerb mit der gesamten Schule soll in diesem Schuljahr wieder aufgegriffen werden.

Darüber hinaus findet in regelmäßigen Abständen (letztes Mal im Schuljahr 2014/2015) der Sponsorenlauf „Lauf, Keune, Lauf“ in der Nähe der Schule statt. Dabei laufen die Kinder auf einer abgesteckten Strecke so viele Runden, wie sie in einer vorgegebenen Zeit schaffen. Im Vorfeld suchen sie sich dafür Sponsoren, die bereit sind, einen selbst gewählten Betrag pro Runde zu spenden. Für jede gelaufene Runde erhalten die Kinder einen Stemple auf einer Karte, die sie am Ende den Sponsoren vorlegen können. Das gesammelte Geld kommt zum Teil der Schule und zum Teil einem guten Zweck zugute. So leisten die Kinder nicht nur etwas, von dem sie selbst profitieren, sondern unterstützen auch Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen.


3. Förderung der Gesundheitsbewusstheit und gesunden Ernährung
Das Thema „Gesunde Lebensweise“ und insbesondere „gesunde Ernährung“ wird regelmäßig und in vielfältiger Weise mit unseren Schülerinnen und Schülern behandelt. Gleichzeitig bildet das gemeinsame Anbauen von Obst und Gemüse und das gemeinsame Essen und Genießen einen festen Bestandteil im täglichen Miteinander.

Wir sprechen gemeinsam über eine gesunde Lebensweise. Im ersten Schuljahr besucht eine Ernährungsberaterin die Klassen und wird mehrmals ein gemeinsames, gesundes Frühstück zubereitet.

Im zweiten Schuljahr kooperiert der nahegelegene Supermarkt mit den Klassen. Nach einem Vortrag zur gesunden Ernährung dürfen die Kinder in einer Marktrallye gesund einkaufen, verschiedene Obst- und Gemüsesorten sehen, riechen und schmecken und ihr Wissen anschließend auf einem Tischset aufmalen. Integriert wird dies meist in die Unterrichtseinheit „Meine Sinne“.

Die dritten, bzw. vierten Klassen nehmen am Projekt „AID Ernährungsführerschein“ teil. Sie wiederholen die Bausteine gesunder Ernährung und bereiten eigene Gerichte zu. Zum Abschluss laden die Kinder ihre Paten/Eltern zum gemeinsamen Frühstück ein.

Außerdem wird bei der Behandlung der Themen „Zahn und zahngesunde Ernährung“, „Apfel“ „Biene“, „Weinbau“, „Huhn“ und „Jahreszeiten“ das Thema der gesunden Lebensweise aufgegriffen.


Wir säen, pflegen und ernten Obst und Gemüse Mit Unterstützung des Grünflächenamts Trier übernimmt die Gemeinschaft der Keune- Grundschule die Patenschaft für 24 verschiedene Obstbäume auf einer nahegelegenen Streuobstwiese. Im schuleigenen Kistengarten sät die AG „Grüner Daumen“ Gemüse und Getreide an, pflegt und erntet es.

Ein grünes Klassenzimmer, das das Unterrichten im Freien und in einem Schulgarten noch besser ermöglicht, ist geplant und soll noch in diesem Schuljahr umgesetzt werden.

Wir bereiten gemeinsam Speisen zu.
Im Zusammenhang mit den dargestellten Themen bereiten die Klassen immer wieder gemeinsame Speisen zu. Außerdem stellen zwei Koch-AGs aus dem Ganztagsbereich wöchentlich kleine Speisen gemeinsam her und lernen Regeln einer entsprechenden Hygiene und Schneidetechniken.

Wir essen gemeinsam.
Morgens findet in allen Klassen eine Frühstückspause statt. Gemeinsam werden Regeln für ein möglichst gesundes Frühstück vereinbart. Einmal in der Woche erhalten alle Klassen Schulobst. Der Schulobstdienst ist zuständig für das Abholen des Schulobsts für die Klasse und wäscht es noch einmal. Die Kinder übernehmen so Eigenverantwortung und stärken dadurch ihr Selbstbewusstsein. Unsere Schülerinnen und Schüler essen in der Schulmensa an gemeinsamen Gruppentischen zu Mittag. Um auf die Qualität des Mittagessens als Schule Einfluss nehmen zu können, haben wir am „Qualifizierungsprozess für Mittagsverpflegung in Schulen“ teilgenommen. Hierzu hat im letzten Schuljahr viermal der Runde Tisch unter Leitung unserer Ernährungsbeauftragten (eine unserer Kolleginnen) Probe gegessen und über eine Verbesserung der Verpflegung beraten.


4. Sicherheit
Unser Schulgebäude wurde im Schuljahr 2015/2016 nach neuesten Brandschutzmaßnahmen saniert. Es finden regelmäßige Feueralarm-Proben statt. Eine enge Kooperation mit der freiwilligen Feuerwehr Kürenz unterstützt dies. Sie führt jährlich einen Aktionstag zum Thema „Feuerwehr“. Im Schuljahr 2016/2017 wird das Präventionsmusical „Marco und das Feuer“ durch die Tournee-Oper-Mannheim aufgeführt.

Unsere Sportgeräte und die Turnhalle werden regelmäßig von Fachkräften gewartet und von Sportlehrern und Hausmeister kontrolliert. Die Kinder lernen im Sportunterricht den sachgemäßen Aufbau von Geräten und werden dazu angehalten, die bestehenden Sicherheitsregeln zu befolgen.


Eine Krisenmanagementgruppe bestehend aus Schulleitung, Eltern, Lehrer, Hausmeister und Schulsozialarbeit wurde gebildet und ist dabei, ein Konzept auszuarbeiten, dieses vorzustellen und regelmäßig fortzuschreiben. Dies hat bereits dazu geführt, dass bei einem Verdacht der Kindeswohlgefährdung und/oder sexuellem Missbrauch konkrete Vorgaben gelten und die Kinder bestmöglich unterstützt und beschützt werden. Der Handlungsleitfaden der Stadt Trier ist hierbei wichtige Grundlage.

In einer Erste-Hilfe-AG/Erste-Hilfe-Workshops lernen die unsere Grundschüler ab Klassenstufe 3, wie man einen Notruf absetzt und kleinere Verletzungen behandelt. Zusätzlich steht das Erlernen der Herz-Druck-Massage mit Unterstützung einer Herz- Chirurgin des Brüderkrankenhauses Trier (BKT) auf dem Programm, da auch Kinder diese durchführen, oder Erwachsene dabei anleiten können. Eine Mini-Anne-Puppe, eine Spende des BKT, dient dabei als Trainingsobjekt.

Der Schulweg wird regelmäßig bei den Lehrern, Eltern und Kindern thematisiert. Eine große Gefährdung entsteht durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen direkt vor der Schule durch Elterntaxis. Von Seiten des Schulelternbeirats erfolgt jährlich ein Elternbrief, in dem die Eltern noch einmal darauf hingewiesen werden. Zusätzlich werden „Laufgruppen“ organisiert, die am Anfang von den Eltern begleitet werden und den sicheren Schulweg mit den Kindern einüben. Da mehrere vielbefahrene Hauptstraßen (Robert-Schumann-Allee, Kohlenstraße) überquert werden müssen, hat dies zum einen zu einer höheren Sicherheit auf dem Schulweg geführt, aber auch zu einem leichten Rückgang der Elterntaxis.

Unterstützt wird dies durch den regelmäßigen Besuch von Olli, dem Verkehrszauberer, der den Kindern der Klassenstufen 1 und 2 ebenfalls die Verkehrsregeln näherbringt.

Die Einführung von gelben Füßen wurde im Schulelternbeirat diskutiert, wurde aber verworfen, da aufgrund der vielen unterschiedlichen vorhandenen Schulwege und der Lage der Schule kein wirklicher Mehrwert gefunden werden konnte. Stattdessen trainieren die Lehrer bei Unterrichtsgängen ebenfalls das richtige Verhalten im Straßenverkehr und zeigen zusätzliche sichere Wege zur und von der Schule, die die Kinder als Schulweg nutzen können.

Im Rahmen des Klima-Meilen-Projekts, an dem die gesamte Schule teilnimmt, wird der Schulweg zu Anfang des Schuljahres noch einmal unter ökologischen und gesundheitsbewussten Schwerpunkten thematisiert: Die Kinder sammeln „grüne Meilen“, indem sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Tretroller oder dem Bus zur Schule kommen. Dies motiviert die Kinder noch einmal zusätzlich, auf das Elterntaxi zu verzichten und sich mehr zu bewegen.